Dome Deconstructed transformiert regionale pflanzliche Materialien in eine temporäre soziale Architektur. Aus Astgabeln und natürlichen Membranen entstehen Module, die sich beliebig verbinden und in immer neuen Kombinationen einsetzen lassen. Alle Bestandteile wurden dem Raum Berlin-Brandenburg entnommen und mit handwerklicher Raffinesse für ihre gestalterische Verwendung vorbereitet. Die Astgabeln wurden auf ihre Grundform reduziert und für die Membranen wurde unter anderem Baumrinde in Streifen geschnitten, flexibel gemacht und geflochten sowie Weidenstäbe zu geometrischen Mustern zusammengesetzt.
Die “Pavillons” bieten, außer dass sie Schatten spenden, keine baulichen Funktionen. Sie bilden von der Natur und dem Menschen gestaltete hybride und variable Raumkonfigurationen, die von der Unterschiedlichkeit jedes einzelnen Moduls geprägt sind. Durch ihre gewachsene Grundform ähneln diese eher Individuen, die miteinander in Beziehung treten und fast wie in einem Tanz miteinander verbunden sind.




